Was auch immer die Zukunft bringt
Vielleicht war es eine lang durchfeierte Nacht, vielleicht auch eine nervtötende Knallerei: Den Neujahrsmorgen beginnen die meisten Menschen etwas müde. Langsam erwachen die Lebensgeister und zwischen der zweiten und der dritten Tasse Kaffee fangen die Gedanken an, um die Bedeutung des Tages zu kreisen – der ja eigentlich doch einer wie jeder andere ist. Was wird das Jahr 2026 wohl bringen? Freude, Glück, Gesundheit, weder Naturkatastrophen noch weitere Kriege? Oder doch das Gegenteil? Oder – und das dürfte die statistisch wahrscheinlichste Variante sein – von allem etwas?
Niemand kann ernsthaft von sich behaupten, in die Zukunft blicken zu können. Auch wenn sie im Dunkeln liegt, heißt das aber nicht, dass wir uns nicht auf vieles vorbereiten könnten. Vorsorge für das eigene Lebensende zu treffen, ist dabei nichts Neues. Und das bedeutet mehr als die regelmäßig angesprochene Bestattungsvorsorge, so wichtig sie auch ist. Der Nachlass und der Zugriff auf diesen sind teils mit mehr, teils mit weniger Aufwand zu regeln. Ganz klar ist ein Testament wesentlich häufiger sinnvoll, als es auf den ersten Blick scheint. Denn es kann sich schnell lohnen, auch vermeintliche Kleinigkeiten von ideellem Wert in die richtigen Hände zu leiten. Für diese Verfügungen ist ein Rechtsanwalt oder Notar hilfreich.
Einen anderen Schritt können Sie aber auch entspannt am Neujahrsmorgen gehen. Sichern Sie Ihren digitalen Nachlass, halten Sie die Zugangsdaten vom E-Mail-Account über Messenger-Apps bis zum Online-Banking fest. Wer aus Gründen der Datensicherheit einen – ohnehin dringend anzuratenden – Passwortmanager verwendet, hat den wichtigsten Schritt bereits getan. Denn dann müssen nur der Nutzername und das Login für diesen festgehalten und hinterlegt werden. So haben die Erben alle Accounts sicher an einem Ort und das neue Jahr kann kommen. Was immer es auch bringt!
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